Sophiechen und der Riese - von Roald Dahl                                 mit Illustrationen von Adam Quidam

 

 

Sophiechen und der Riese

von Roald Dahl

mit vielen Zeichnungen von Quentin Blake

Übersetzung von Adam Quidam

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1985

Lizenzausgabe mit Genehmigung des Rowohlt Verlages GmbH, Reinbek bei Hamburg für die Bertelsmann Club GmbH u.a, 208 Seiten

Diese Ausgabe gibt es anscheinend nur noch antiquarisch, z.B. bei booklooker

 

Sophiechen lebte in einem Waisenhaus. Glücklich war sie dort nicht. Eines Nachts konnte sie nicht schlafen, weil der Mondstrahl „wie eine Schwertklinge aus Silber“ mitten auf ihr Gesicht schien. War jetzt Geisterstunde? Sophie wagte es aufzustehen und aus dem Fenster zu sehen. Die Dorfstraße sah wie verwandelt aus – bleich, gespenstisch, schummrig und „nebelschleierhaft“.

Plötzlich bemerkte sie, dass etwas sehr Schwarzes, sehr Großes und sehr Dünnes immer näher kam …

 

Die Geschichte beginnt ganz schön unheimlich und sie wird noch unheimlicher. Denn dieses riesige, unheimliche Wesen grabscht sie sich – obwohl sie sich in ihrem Bett unter der Decke versteckt hat – mitsamt ihrer Bettdecke und trägt sie fort.

So landet sie im Land der Riesen. Leider sind die meisten böse, das zeigen schon ihre Namen: Blutschlucker, Fleischfetzenfresser, Knochenknacker … Und diese Bösewichte sind doppelt so groß wie ihr Riese, der ein guter Riese ist und deshalb GuRie heißt.

Mit viel Witz und besonderen Wortschöpfungen – denn der Riese hat nicht richtig sprechen gelernt – erleben wir mit, wie Sophiechen und der Riese im Riesenland zurechtkommen mit Kotzgurken, Blubberwasser und Furzelbäumen; sie fangen Träume, sie reisen nach London und besuchen Ihre Majonese, die Königin. Und die bösen Riesen werden – das will ich lieber nicht verraten.

Für Kinder ab 8 Jahren ist es eine abenteuerliche und lustige Lektüre.


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