Hallo, Lena, ich bin Mac!

Lena rieb sich die Augen. Sah sie richtig?

„Du könntest mich vergrößern, dann können wir uns besser unterhalten“, hörte sie wieder den PCG sprechen. „Drück doch links unten auf Strg und Pfeil nach oben und mit der anderen Hand auf größer / kleiner.“

Lena suchte die Tasten, drückte, und der PCG war auf einmal ungefähr so groß wie ein Tischtennisball. Lena erkannte zwei Beine, zwei Arme, ein Gesicht, alles voller Fell, Farbe: grau.

„Da staunst du, was?“

Lena kratzte sich am Kopf. „Ja, ich bin ziemlich geplättet. Ich hab noch nie von einem PCG gehört. Lebst du hier in diesem Computer?“

„Ja, seit ein paar Wochen. Ich bin mit einer E-Mail aus Bremen hier gelandet. In Bremen wurde es für meine Leute zu eng, und da hörten wir, dass hier ein Computer frei war.“

„Und was machst du hier? Und hast du einen Namen?“

„Ich heiße Mac. Und was ich hier tu? Ich kümmer mich darum, dass im PC alles läuft.“

„Echt? Und wie bist du aus dem Computer rausgekommen?“

„Das war Freitag, als der eine Junge, der immer so ausrastet, auf den Tasten rumgehauen hat. Da hat’s mich doch glatt herauskatapultiert und ich bin auf dem Fußboden gelandet. Ich hatte Mühe, mich vor all den Füßen zu retten.“

Lena stellte sich die 50 Kinderfüße vor, auf der Jagd nach einem PC-Geist. Der Arme.

„Das Wochenende hab ich mich ganz schön gelangweilt. Jetzt bin ich froh, dass du da bist und den PC eingeschaltet hast.“

 

In dem Moment ...

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