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Die Zauberhummel

Karlchen macht vor Schreck einen Satz nach hinten – und weg ist er. Der Boden hat ihn verschluckt!

Die Hummel guckt sich verwirrt um. „Hab ich geträumt? Oder kann ich zaubern?“ Sie schüttelt den Kopf und lässt sich ratlos auf einer Blume nieder. Gedankenverloren putzt sie ihre Beine.

„Karlchen! Ich bin fertig!“ Kurti steht bei seinem leeren Korb und überlegt schon, welche Kräuter er pflücken will. „Soll ich dir noch helfen?“ Suchend blickt er sich um. „He, Karlchen, wo bist du?“

Nichts.

 

„Karlchen, lass den Unsinn! Wir müssen nach Hause.“ 

Stille.

Merkwürdig.

Kurtis Ohren bewegen sich nach allen Seiten.

„Wenn du nicht gleich kommst, nehme ich dich nicht wieder mit!“ Die Drohung sollte wohl reichen. Aber kein Laut. Da stimmt doch was nicht!

Kurti läuft über die Wiese.

Er ruft.

Er horcht.

Er guckt.

Er schnuppert.

„Karlchen, melde dich!“, ruft er mit Elefantenlautstärke.

„Suchst du was? Bsss.“ Die Hummel ...

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