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Graf von Groeneveld in Lebensgefahr

Karlchen holt aus und schleudert seine Möhre mit aller Kraft auf ihn. Treffer an die Seite.

Der Rabe schwankt. 

Aber schon naht Kurtis Möhre mit hoher Geschwindigkeit und knallt an den Rabenkopf.

Der Rabe fällt um und bleibt liegen.

„Treffer, versenkt!“, jubelt Kurti.

„Hilfe ...“ 

 

„Kurti, das ist Graf von Groeneveld!“ 

„Aah, wie gut, dass ihr da seid“, stöhnt Graf von Groeneveld. „Lange hätte ich es nicht mehr ausgehalten.“ Er liegt schwer atmend im Gras. Und neben ihm seine Sonnenbrille.

„Armer Graf von Groeneveld.“ Karlchen streichelt ihm über den Rücken.

„Au! Nicht da!“ Erschrocken nimmt Karlchen seine Pfote weg – sie ist voll Blut! „Kurti, Graf von Groeneveld blutet!“

„Kra, kra“, ertönt es leise. Der Rabe ist aus der Ohnmacht erwacht. Mit Mühe kommt er auf die Füße, schüttelt sich, schüttelt sein Gefieder, hebt einen Fuß, kratzt sich am Kopf. Dann guckt er herum und bemerkt, dass er sehr böse angestarrt wird.

Karlchen und Kurti stehen wie Bodyguards vor Graf von Groeneveld. Angriffsbereit recken sie ihre Pfoten nach vorne und zeigen ihre großen Nagezähne. Sie versuchen sogar zu knurren.

„He, was ist mit euch los? Bleibt cool.“ Der Rabe zieht eine Flügelfeder durch seinen Schnabel und blinzelt sie von der Seite an.

„Du hast unseren Freund angegriffen, du, du, du Miesling, du!“, faucht Karlchen.

„War nur Spaß, regt euch ab. Ich hatte grade Langeweile und wollte nur spielen ...“, und dabei grinst er sie an.

...

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