Artikel mit dem Tag "Natternkopf"



Kleine Taglilie und Rote Lichtnelke zeigen ihnen, wo sie Versteck gespielt haben, und es dauert nicht lange, da haben Mister Lincoln Teehybrid und Ochsenauge den Platz entdeckt, wo Wilde Malve gefangen wurde. Und sie sehen auch die Spuren von Natternkopf und Teufelskralle. Mister Lincoln Teehybrid und Ochsenauge prüfen immer wieder, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind. Schlafmohn trottet hinterher, er ist anscheinend noch nicht richtig aufgewacht.

„Ja, ja, kleine Blumen sollten immer schön aufpassen!“, zischte Natternkopf mit hämisch verzogenem Mund, und Teufelskralle lachte wieder fies – das war wohl ihre Spezialität. Dann setzten sie sich in Bewegung und zerrten die arme Wilde Malve in den Wald. Feuerlilie wartete schon ungeduldig auf einer Lichtung. „Na endlich!“, rief sie. „Fesselt sie an den Baum, die blöde Blume!“

Nichtsahnend kam Wilde Malve in die Nähe der Entführer. Da stürzten sich die beiden mit Gebrüll auf sie. Natternkopf packte den rechten Arm und ein Bein und piekste sie brutal mit seinen vielen Stacheln. Teufelskralle hielt ihr den Mund zu, griff den linken Arm und trat ihr heftig auf den Fuß. Arme Wilde Malve! Sie konnte nicht zappeln und nicht schreien.

Teufelskralle rannte so schnell sie konnte zu Natternkopf. "Gut dass du da bist", seufzte Natternkopf erleichtert, als sie keuchend bei ihm eintraf. Teufelskralle musste erst Atem schöpfen, bevor sie fragen konnte, was es mit der Entführung auf sich hatte. „Ich soll für Feuerlilie ein Blumenkind fangen. Machst du mit?“ „Klar“, freute sich Teufelskralle, „ich kann Kinder nicht leiden. Dauernd machen sie Lärm und sind frech.“

Natternkopf soll ein Blumenkind fangen und hat Wilde Malve, Rote Lichtnelke und Taglilie heimlich beim Spielen beobachtet. Leider – oder glücklicherweise – waren sie nicht nahe genug an sein Versteck herangekommen. Was sollte er tun? Er würde Ärger kriegen. Da hatte er eine Idee.