Konrad, die rote Gefahr - Ein PC-Abenteuer

Band 2

 

 

 Was ist nur los mit Bill? Erst freut er sich, dass Lena und Mia ihn in seinem PC besuchen, und dann ist er auf einmal ganz gemein zu ihnen und bedroht sie.

Und wer ist der rote Konrad, der bei ihm ist?

Er ist nicht nur knallrot, sondern auch knallgefährlich! So gefährlich, dass sie alle, PC-Geister und Lena und Mia, ins PC-Krankenhaus müssen. Und das ist nur der Anfang!

Emil von der PC-Polizei kommt natürlich auch wieder zum Einsatz und sogar zwei Geheimagenten.

Aber wie passen Kinder denn überhaupt in einen PC? Da gibt es einen Trick ...

 

 

Ein spannendes Buch für Kinder ab etwa 8 Jahren mit vielen Bildern.

 

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„Mund zu und schlucken!“

Gehorsam schluckte der Wurm die Kugel hinunter. Man sah sie durch seinen Körper rutschen. Aber nicht weit. Er schien schon gut gefüllt zu sein.

Der zweite PCG hatte inzwischen eine neue Kugel aus dem Ordner geholt und stand bereit.

„Mund auf, Trojaner!“

Emil, Pythagoras und Mac sahen gebannt zu.

„Schmecken die Dinger?“, fragte Mac.

Der eine PCG drehte sich zu ihm um. „Der Wurm lässt sich nichts anmerken“, sagte er. „Vielleicht kann er gar nichts schmecken.“

„Wann werdet ihr fertig sein?“, fragte Emil.

„Die letzten zehn Virenkiller müssen noch rein“, meldete der eine. Und der andere stöhnte: „Ganz schön anstrengend.“

Mac blickte in den Ordner mit den Kugeln. Knallrot waren sie – passend für rote PCGs! Er hielt sein Gesicht daran und holte mehrmals tief Luft. „Riechen tun sie jedenfalls nicht“, verkündete er. „Aber sie sehen hübsch aus. Ich glaube, Lena und Mia würden gern mit ihnen spielen.“

„Nein, nein! Das ist nicht anzuraten! Das sind schließlich Waffen mit gefährlicher Ladung!“, rief Emil.

„War ja auch nicht ernst gemeint.“ Mac grinste.

„Wie viele Kugeln müssen denn eingeladen werden?“, fragte Pythagoras.

„Im Labor wurden 100 Virenkiller produziert“, antwortete Emil. „Also eine ganz schöne Ladung für den Wurm.“

„Sieht richtig niedlich aus, wie er brav die Kugeln schluckt“, sagte Mac.

Das hatte der vielleicht gehört! Und vielleicht wollte er einfach nicht niedlich sein! Er brüllte einmal, und dann weigerte er sich, den Mund zu öffnen. Fest presste er die Lippen zusammen und drehte sogar den Kopf weg, wenn die PCGs ihm die schönen Kugeln hinhielten.

„Lieber Trojaner, es sind doch nur noch ein paar, sei doch so lieb“, versuchte der eine ihn zu bereden.

 

Und der andere flötete: „Einen für Emil!“, und kraulte ihn an der Unterseite des Kopfes.

„Brüll!!!“ Der Wurm wandte heftig den Kopf weg und schlug sogar noch zweimal mit seinem Schwanzende auf den Boden.

 

„Hört auf!“, rief Emil. „Ihr habt es gut gemacht. Dann hat er eben nur", – er warf einen Blick in den Ordner – „dann hat er eben nur 97 Virenkiller bei sich.“ Und er tätschelte den Wurm beruhigend an der Seite.

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