Martin Feldmaus geht baden

 

 

„Ob das Wasser wohl kalt ist?“

Martin Feldmaus beugt sich vor und wäre vor Schreck beinahe ganz hineingefallen: Ein braunes Schlamm-Monster bewegt sich im Bach!

Er quiekt vor Schreck, und da hat das Monster ihn entdeckt.

Schon wieder Monster! Kann er denn nichts tun, ohne auf Monster zu treffen?

Anscheinend nicht.

 

Als ob sie nur auf ihn warten. 

 

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...  

„Komm, blubb, schwimm mit mir, blubb blubb! Komm, blubb, blubb blubb, komm herein, blubb blubb blubb blubb!“

Martin Feldmaus sträubt sich das Fell. Was ist das?

„Komm, blubb blubb, spiel mit mir, blubb blubb blubb!“

Spielen? Das hört sich eigentlich nicht gefährlich an. „Ob das ein Fisch ist? Die blubbern doch immer Luftblasen.“ Er fasst sich ein Herz. „Ich gucke nach. Ich kann mich ja nicht den ganzen Tag hier festhalten. Und ich bin schließlich kein Angsthase, sondern eine Kämpfermaus“, spricht er sich Mut zu. Damit nichts passieren kann, schlingt er seinen Schwanz um das Schilf und packt auch noch mit einer Hand ein kräftiges Blatt. Seinen linken Fuß setzt er weit vor und blickt ins Wasser.

Das ist ja ein komisches Wesen! So etwas hat er noch nie gesehen. Es ist grün. Garantiert kein Fisch. Wenn er es recht bedenkt ‑ dann, dann, dann ist das wohl ein Monster! Aber eines von den netten, denn es winkt ihm zu und blubbert: „Komm, blubb blubb, macht Spaß, blubb blubb blubb!“

Martin Feldmaus winkt vorsichtig zurück und piepst: „Hallo, wer bist du denn?“

„Blubb.“

„Blubb?“

„Blubb!“

„Und ich bin Blabb!“, blabbert auf einmal jemand.

Noch ein Monster! Es liegt auf dem Rücken und lässt sich vom Wasser tragen.

...