Martin Feldmaus hat sich verlaufen

 

 

Eigentlich wollte Martin Feldmaus mit seinen Freunden Katzen ärgern ‑ und jetzt?

Er hat sich verlaufen! Er ist ganz alleine. Tränen laufen. Keine Maus ist zu sehen ‑ zum Glück auch keine Katze ‑ nur Bäume.

Bäume?

Das sind ‑ das sind ‑ Monster!

Hilfe!

 

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...

Martin Feldmaus greift seine Maske und saust los. Nach fünf Minuten schon hat er den traurigen Baum gefunden. Er liegt auf dem Boden. Ob er mal ein Pferd war? Sein Kopf sieht jedenfalls so aus. Vielleicht ist er traurig, weil er nicht mehr laufen kann?

„Hallo, trauriger Baum“, flüstert Martin Feldmaus.

Ein Auge öffnet sich ein wenig.

„Ich bin Martin Feldmaus und komme von Knorre.“

Das Auge öffnet sich ganz.

„Knorre hat gesagt, ich soll dich zum Lachen bringen, und dann hilfst du mir.“ Erwartungsvoll sitzt Martin Feldmaus auf seinen Hinterpfoten und sieht den traurigen Baum an.

Dem kullern ein paar Tränen aus den Augen. Martin Feldmaus blickt ihn ratlos an. Dann hat er eine Idee. Er huscht hinter einen Baumstamm, der aussieht wie ein U, setzt seine Maske auf und guckt durch die Lücke.

„Huch!“, ruft der traurige Baum, „was ist das denn?“

„Hihi, ich bin Martin, das Halloween‑Gespenst. Soll ich dich mal an der Nase kitzeln?“

„Super, haha, ich muss jetzt schon lachen!“ Und der traurige Baum weint gar nicht mehr.

Martin Feldmaus flitzt zu ihm, krault ihn an der Nase, läuft sein Gesicht hoch ‑ „Haha, hihi, das kitzelt!“ ‑ und tanzt den Katzenschrecktanz oben auf dem Kopf.

Der traurige Baum schüttelt sich vor Lachen, und die Bäume um ihn herum wackeln mit.

„Jippi, jetzt rutsche ich!“, ruft Martin Feldmaus und saust bäuchlings das lange Gesicht hinunter. Neben ihm rinnen Tränen, aber diesmal sind es Lachtränen.

 

„Ich glaube, du bist jetzt ganz schön fröhlich“, piepst Martin Feldmaus.

...